Eine atypische Geschichte

An der Schnittstelle zwischen Burgund und Beaujolais entstand Juliénas Chaintré Vignerons Associés aus einer doppelten Gründung, einer doppelten Liebe zum Wein und einem doppelten Respekt vor dem Terroir.

 

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Die Cave de Chaintré ist eine der ältesten Genossenschaftskellereien in Frankreich. Sie wurde 1928 in einer alten gallo-römischen Villa, der sogenannten Villa Cantriarca, gegründet. Die Winzer von Chaintré bauen hier mit Leidenschaft Chardonnay an und haben nach und nach in moderne Anlagen investiert, um die Weinbereitung und den Ausbau ihrer Weißweine aus dem Maconnais besser zu beherrschen. Die Cave de Chaintré ist seit fast 100 Jahren auf dem Weg und das Gebäude „Villa Cantriarca“, das zur „Villa Cantrius“ wurde, hat sich im Laufe der Jahre immer weiterentwickelt.

 

1928

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Die 1961 gegründete Cave de Juliénas hat ihre Wurzeln im Château du Bois de la Salle, einem emblematischen Gebäude aus dem XVIIᵉ Jahrhundert. Das Anwesen war lange Zeit von Mönchen bewohnt und wurde 1658 von Baron Charrier de Laroche, dem ersten Kaplan von Napoleon I., erworben. 1961 übergab sein Nachkomme, Graf Serres de Mesples, den Besitz des Schlosses an eine Gruppe von Pionierwinzern, die ein gemeinsames Ziel hatten: den Reichtum und die Authentizität der Weine und Crus des Beaujolais zu verbreiten. Raoul Janin, Bürgermeister von Jullié, Ingenieur der Landtechnik in Lyon und Eigentümer von Weinbergen, wurde der erste Präsident der so gegründeten Genossenschaft.

 

1961

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Im Burgund und im Beaujolais wurden die Weine früher über lokale Händler vermarktet. Um die direkte Verbindung zwischen Winzern und Weinliebhabern zu stärken, haben die Weinkellereien beschlossen, ihre Türen zu öffnen. Es entstanden Räume für die Weinprobe und den Direktverkauf.
So entstanden unsere Weinkeller: im Herzen des Château du Bois de la Salle in Juliénas und im Moulin à l’Or in Chaintré, einem Ort, der von Weinbergen umgeben ist und das Mâconnais-Becken überblickt.

 

1963 1965

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1993 erlebte die Cave de Juliénas einen wichtigen Schritt: Der Weinkeller wurde vergrößert und mit modernen Geräten ausgestattet, um die Weinherstellung zu perfektionieren. Die Verkaufsräume und Büros wurden ebenfalls renoviert, um den Mitarbeitern mehr Komfort zu bieten und den Besuchern einen angenehmeren Empfang zu bereiten.

 

1993

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Neuer Schwung zwischen Burgund und Beaujolais

Der 12. Juli 2013 markierte einen entscheidenden Wendepunkt: die offizielle Vereinigung der Cave de Chaintré und der Cave de Juliénas, die eine natürliche Annäherung besiegelte: Juliénas Chaintré Vignerons Associés war geboren. Diese Vereinigung unterstreicht die DNA der Kellereien, zeigt ihre komplementären Stärken und verleiht ihnen eine neue Dynamik. Auf dem Foto, das diesen Gründungsmoment verewigt, unterzeichnen Bernard Galy (links) und Frédéric Descombes (rechts) den Fusionsvertrag und schlagen damit ein neues Kapitel in einer gemeinsamen Geschichte auf. Eine starke Geste, die ein Symbol für Engagement und gemeinsame Ambitionen ist.

 

2013

Kooperation im Herzen unseres Weinkellers

Ein Genossenschaftsmitglied zu sein bedeutet, individuelle Verantwortung zu tragen und gleichzeitig für das Wohl der Gruppe zu arbeiten.

Das Herzstück von Juliénas Chaintré Vignerons Associés ist die Kooperation. Diese einzigartige Organisation ermöglicht es unabhängigen Winzern, ihre Mittel, Kompetenzen und Ambitionen zu bündeln, um Qualitätsweine zu produzieren und dabei ihre Identität und ihr Know-how zu bewahren.

In einer Genossenschaftskellerei ist jeder ein Akteur und gleichzeitig verantwortlich:

– Die Genossenschaftsmitglieder bringen ihre Trauben und ihr Fachwissen ein, beteiligen sich an strategischen Entscheidungen und tragen zur gemeinsamen Weinherstellung bei.
– Die Mitarbeiter stellen ihr technisches Know-how und ihre Leidenschaft in den Dienst der Qualität und der Kohärenz der Produktion, von der Rebe bis zur Flasche, über den Weinkeller, die Vermarktung und den Empfang der Besucher.

Diese Organisation beruht auf starken Werten: gegenseitige Hilfe, Solidarität, Respekt vor der Arbeit jedes Einzelnen, Teilen von Kompetenzen und Weitergabe von Wissen.
Jeder Wein, der von unserer Kellerei produziert wird, ist das Ergebnis dieser kollektiven Arbeit: eine echte Allianz zwischen Männern, Frauen und Terroir, die den Reichtum und den Fortbestand unserer Genossenschaft ausmacht.

Die Zusammenarbeit ist nicht nur eine Organisationsform: Sie ist eine Philosophie, ein tägliches Engagement, das eine echte kollektive Kraft darstellt, um Tradition, Qualität und Authentizität in jeder unserer Flaschen zu vereinen.